About philosophers and other buggers:
Eigentlich nicht mein stil, aber diesen kleinen disput - gelesen auf facebook - möchte ich doch nicht für mich behalten:Der ursprungspost war die frage "wohin eine naturwissenschaftlerin regiert", die unmittelbare antwort die, das:
"Jesus - warum nur wird immer der vermeintliche zusammenhang zwischen regierungsinhalten und der profession der angeblichen kanzlerin hergestellt? Ein zusammenhang zwischen den gästelisten irgendwelcher diners im kanzleramt und zu fällenden entscheidungen erscheint mir viel evidenter."
Daraufhin wurde folgendes erklärt:
"Sie ist tatsächlich Kanzlerin und de facto Kaiserin in Europa und wer dies verkennt, wird wenig daran ändern, wer ihre Wurzeln nicht sieht und lieber Verschwörungstheorien strickt, kommt auch selten über den Teller des eigenen beschränkten Horizonts hinaus."
Woraufhin erwidert wurde:
"Wenig ändern woran? Daß sie kanzlerin ist? Dies funktioniert meines wissens nach nur über entweder ein konstruktives mißtrauensvotum oder einen bruch der koalition. Seh' ich nicht am horizont.
Außerdem: Diese (https://netzpolitik.org/.../exklusiv-die-offizielle.../) liste hat wenig mit physik zu tun und noch viel weniger mit verschwörung.
Ein letztes: Die exegese meiner posts in dieser gruppe hilft vorab, bewertungen, wie sie dir wohl schnell aus der feder fließen, treffsicherer zu gestalten. Aber klar, wer liest schon gerne!"
Dies brachte den initiator dann vollständig auf die palme:
"Lächerliche Kleinigkeiten gemessen am Kontext aber natürlich nimmt sich jeder lieber selbst am wichtigsten. Geht es um Politik und den Umgang mit ihr oder ein naives Mantra der Unterwerfung?"
Darauf beschloss der angesprochene mit einem letzten kurzen ratio-anfall das ganze auf sich beruhen zu lassen:
"Mit dem wichtig nehmen hast du - selbstreferentiell - völlig recht.
Ob man verfassungsrechtliche grundprinzipien als lächerliche kleinigkeiten bezeichnet bleibt dir unbenommen. Was nun das naive mantra der unterwerfung betrifft: Wo, in welcher form, wann? Mich beschleicht der verdacht, daß du es mit den ableitungen nicht so ernst nimmst, dafür aber den hackeschen wortstoffhof über die maßen bereicherst.
Schöner wäre es, du nähmest den inventor des flaneurs ernst: <quote>Den Flanierenden leitet die Straße in eine entschwundene Zeit. Ihm ist eine jede abschüssig.
Sie führt hinab, wenn nicht zu den Müttern, so doch in eine Vergangenheit, die um so bannender sein kann als sie nicht seine eigene, private ist. Dennoch bleibt sie immer Zeit einer Kindheit.<unquote>
Aber wie gesagt, dazu muss gegraben, gelesen, gesichtet werden und dies ist offensichtlich nicht jedermanns sache.
"Politik und der Umgang mit ihr"?
Nicht jede syntaktisch und grammatikalisch fehlerfreie formulierung birgt einen inhalt. Wenn schon mit "ihr" umgegangen wird, dann doch im sinne der politiea und der republikanischen (ACHTUNG, hier ist nicht die GOP gemeint) idee. Und hier entsteht die frage "wer sind die handelnden und welche beziehungen treiben ihr handeln an"?
Beispiel: Eine(n) kanzler(in) in entscheidungsfragen auf seine/ihre ursprüngliche profession zu reduzieren bedeutet auch, existierende strukturen (neudeutsch: netzwerke) nicht wahrzunehmen (zu wollen). Entscheidungen werden dann singulär auf die entscheidende person reduziert, a man's gotta do what a man's gotta do.
Wenn nun von anderer - naiver, wie du meinst - seite auf einfluss nehmende strukturen hingewiesen wird, ist dies ein reflex auf die sich breit machende individualisierung auch von bewertungen, die, losgelöst von gesellschaftlichen analysen, letztendlich gar nicht mehr versuchen, zusammenhänge zu reflektieren sondern nur noch in pawlowscher manier den erstbesten stock anbellen und damit alles erfasst zu haben glauben.
Wenn also naiv all das ist, was nicht von dir vorgetragen wird, nun, dann bin ich gerne naiv, im dialektischen sinne...."
A party conference can be many things: A show of confidence, an agonising reapraisal, or, as in (this) case, a series of auditions by pretenders to the throne while the lost leader withers before our very eyes.
Pretender one - intelligent, sensitive, caring - all in the same sentence, i bet you