Donnerstag, 13. März 2014

Minus 39

Mal sehen

die erste woche nach längerem ausfall ist rum, anja bietet argentinisches angus als mietzahlung an, s. ist in ihrer ausgewogenheit ein wahrer sonnenschein und b. quält sich mit ähnlichen unsicherheiten, wie sie mich die letzten wochen auf trab hielten.

Entscheidend ist jedoch, daß der allmediale strafprozess gegen den wurstfabrikanten aus bayern mit einer haftstrafe endet und damit endet auch hoffentlich die bigotte berichterstattung samt postings und kommentierungen. Witzig fand ich, daß im zuge des strafverfahrens und der public coverage niemand mal auf die idee kam, zu fragen, ob die zugrunde gelegte gier als movens des wurstfabrikanten nicht systemisch angelegt ist.

Seit guten zwanzig jahren, jaja, rot/grün, tobt der sozialstaatvernichtende individualismus derer, die früher mal als aufsteiger bezeichnet wurden in tateinheit mit den austeritätsapologeten. Kein wunder, daß sich die, die ohnehin genug haben, legitimiert sehen dies auf kosten der anderen noch weiter zu mehren. Eine politik, die sich samt und sonders der finanzierungsminimierung durch steuerentlastung der eliten verschrieben hat, bringt dann solche kinder hervor.

Währenddessen diskutieren von quotenfrauen dominierte arbeitskreise diskriminierungsfragen und verleugnen dabei die strenge realität, die im parlamentarischen durchsetzungsprozess nur noch solch "weiche" themen erlaubt. Wie sagte der wiesengrund? Es gibt kein richtiges bewußtsein im falschen leben. Gültige wahrheit.

So sieht das paradies dann auch aus: